Notwendiges Betriebsvermögen – bei einem landwirtschaftlichen Verpachtungsbetrieb

Ein vom Verpächter eines ruhenden land- und forstwirtschaftlichen Verpachtungsbetriebs erworbenes verpachtetes landwirtschaftliches Grundstück ist nur dann dem notwendigen Betriebsvermögen des Verpachtungsbetriebs zuzuordnen, wenn es innerhalb eines überschaubaren Zeitraums (zwölf Monate) in das bestehende Pachtverhältnis des landwirtschaftlichen Betriebs bzw. bei parzellenweiser …

Übertragung einer Pferdepension unter Nießbrauchsvorbehalt — und die generationsübergreifende Gewinnerzielungsabsicht

Eine generationenübergreifende Totalgewinnprognose unter Einbeziehung des unentgeltlichen Rechtsnachfolgers kommt bei einem Landwirtschaftsbetrieb in Betracht, wenn der aktuell zu beurteilende Steuerpflichtige infolge umfangreicher Investitionen die wirtschaftliche Grundlage des späteren Erfolgs in Form von positiven Einkünften bei seinem unentgeltlichen Rechtsnachfolger gelegt hat. …

Die Stromleitung über dem Grundstück

Eine einmalige Entschädigung, die für das mit einer immerwährenden Dienstbarkeit gesicherte und zeitlich nicht begrenzte Recht auf Überspannung eines zum Privatvermögen gehörenden Grundstücks mit einer Hochspannungsleitung gezahlt wird, zählt nicht zu den nach dem EStG steuerbaren Einkünften. Eine Entschädigung, die …

Aufgabe eines landwirtschaftlichen Betriebs

Ein landwirtschaftlicher (Eigentums-)Betrieb wird mit der Übertragung sämtlicher landwirtschaftlicher Nutzflächen aufgegeben1. Eine Betriebsaufgabe i.S. von § 16 Abs. 3 EStG liegt vor, wenn der Steuerpflichtige den Entschluss gefasst hat, seine betriebliche Tätigkeit einzustellen und seinen Betrieb als selbständigen Organismus des …

Realteilung einer landwirtschaften Mitunternehmerschaft — und da Verpächterwahlrecht

Das Verpächterwahlrecht setzt auch bei den Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft voraus, dass die wesentlichen, dem Betrieb das Gepräge gebenden Wirtschaftsgüter mitverpachtet werden. Daran fehlt es, wenn eine Mitunternehmerschaft nach Aufgabe ihres land- und forstwirtschaftlichen Verpachtungsbetriebs ihre wesentlichen Betriebsgrundlagen (Grundstücke) …

Hessisches Schwarzarbeiter-Netzwerk

Die Ermittlungskommission “Adria” des Zolls und die Staatsanwaltschaft Marburg haben in einer groß angelegten Durchsuchungsaktion mit 300 Beamten von Zoll, Polizei und Bundespolizei in Mittelhessen und dem Rhein-Main-Gebiet 24 Wohnungen und Geschäftsräume durchsucht. Die Maßnahmen richteten sich gegen eine mutmaßliche …

Der verlustbringende Friseurbetrieb

Ein Friseursalon, der über Jahre nur Verluste erwirtschaftet, gilt als Liebhabereibetrieb, weil die Gewinnerzielungsabsicht fehlt. So hat das Finanzgericht Rheinland-Pfalz in dem hier vorliegenden Fall entschieden und die Klage eines Ehepaares abgewiesen, deren Verluste vom Finanzamt nicht mehr anerkannt worden …

Kein Werklohn für Schwarzarbeit

Ist ein Werkvertrag wegen Verstoßes gegen § 1 Abs. 2 Nr. 2 SchwarzArbG vom 23.07.2004 nichtig, steht dem Unternehmer für erbrachte Bauleistungen ein bereicherungsrechtlicher Anspruch auf Wertersatz gegen den Besteller nicht zu. Im vom Bundesgerichtshof entschiedenen Fall war der zwischen …

Rechnungen

Für Rechnungen sieht insbesondere das Umsatzsteuerrecht eine Reihe von Formvorschriften vor, die eingehalten werden müssen, damit Sie aus diesen Rechnungen für Ihr Unternehmen den Vorsteuerabzug vornehmen können. Im Gegenzug bestehen unter Umständen aber auch Pflichten für Sie als Unternehmer, für …

Kleinunternehmerregelung

Mit der Kleinunternehmerregelung stellt das Umsatzsteuerrecht eine Vereinfachungsregelung für Unternehmer mit niedrigen Umsätzen zur Verfügung. Nehmen Sie die Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG in Anspruch, so werden Sie im Bereich der Umsatzsteuer wie ein Nichtunternehmer behandelt: Sie müssen in Ihren …

Vorsteuerabzug

Als Unternehmer sind Sie im Regelfall (mit Ausnahme von bestimmten Branchen und von ) umsatzsteuerpflichtig. Im Gegenzug dürfen Sie aus den Eingangsrechnungen Ihrer Lieferanten die dort ausgewiesene Umsatzsteuer als sogenannte „Vorsteuer“ von der von Ihnen an das Finanzamt abzuführenden Umsatzsteuer …